Cascadas / Wasserfälle / Waterfalls in Chiapas + Canon de Sumidero + El Arcotete Arch: Cascadas El Chiflon & Aguacero & Golondrinas & Chorreadero [Mexico]

Im mexikanischen Bundesstaat Chiapas liegen einige wunderschöne Wasserfälle, die dank ihrer hohen Kalkfracht türkisblau schimmern und deren Flussbetten mit Kalk ausgekleidet oder mit Sinter-Terrassen gestuft sind. Leider können wir mit Stand Anfang April aktuell keine weiteren Wasserfälle im Chiapas erkunden, drei weitere hätten wir auf der Wunschliste, da die Restriktionen zur Eindämmung des Corona-Virus eine Weiterreise blockieren.

Cascada el Chiflon

Der Wasserfall Cascada El Chiflon östlich von San Cristobal ist ein ganzes Wasser-Ensemble, denn schon der Fluss selbst ist sehenswert mit seinen kleinen Strom- bis Wasserfällen und seiner himmelblauen Farbe, die einmal mehr auf Kalk beruht, der das Wasser milchig färbt und das Flussbett mit Kalkablagerungen auskleidet. Mehrere der natürlichen Flussstufen tragen eigene Namen, wir laufen bis zur größten Fallhöhe. Dahinter wäre es zu zwei weiteren Stufen gegangen, aber wir entscheiden uns stattdessen, ein kühles Bad im Fluss zu nehmen, während blau schillernde Morpho-Falter durch den schattigen Wald torkeln.

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Parque Nacional Barranca de Cupatitzio & Cascada Tzararacua [Uruapan]

Ein Nationalpark mitten in der Stadt Uruapan (Bundesstaat Michoacan, Mexiko)? Wir sind skeptisch, vertrauen aber den Lobeshymnen unseres Reiseführers – und sind tatsächlich begeistert. Auf dem kleinen Gelände des Parque Nacional del Cupatitzio werden dutzende Süßwasser-Quellen geschützt, die ehemals frei aus beiden Hangseiten eines Flusstals entsprangen. Heute sind sie in z.T. sehr schöne Fontänen gefasst, die meisten davon in Natursteinmauern und mit sehr klarer, bestechend einfacher und dadurch umso attraktiverer Architektur. Wir sind positiv überrascht und finden eine völlig neue Definition von Stadtpark vor, denn das ganze Areal wirkt keineswegs durchgestaltet wie europäische Parks, sondern sehr natürlich, obwohl viele, internationale Zierpflanzen eingeführt wurden und viele Wege das Areal durchziehen. Am nördlichen Ende des Parks entspringt der Rio Cupatitzio in einem teichartigen Quelltopf, Rodilla del Diablo genannt und an einem der natürlichen Wasserfälle des Cupatitzio macht ein Acapulco-Springer einen Hecht ins klare Wasser. Fazit: Absolut lohnenswert, weil sehr außergewöhnlich und ein Eldorado für Wasserfans!

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Cascada de Tzararacua

Der Cascada de Tzararacua südlich der Stadt Uruapan im Bundesstaat Michoacan wäre wunderschön, denn Quellwasser entspringt hier kristallklar direkt aus dem Hang in dutzenden Fahnen. Aber zusätzlich mündet donnergrollend der Rio Cupatitzio in einem Wasserschwall ein, der ebenfalls kristallklar in Uruapan im Parque Nacional de Cupatitzio entspringt, wie wir vor wenigen Stunden selbst sehen konnten. Die wenigen Kilometer bis zur Cascada reichen jedoch, ihm so viel Abwasser zuzuführen, dass alles wie in einer Waschküche riecht und die Tenside das Wasser Badeschaum dick aufschäumen. Kein schöner Anblick, für den die Natur-Oase nichts kann, in unserem Loneley-Planet-Reiseführer heißt es noch so schön „the water plunges in beautiful misty, turquoise pool“. Heute ist es eine Abwasserkloake… HP gibt trotzdem mit Stativ sein Bestes, die fotogene Seite der Wasserfälle einzufangen, bevor wir etliche Stufen wieder nach oben zum großzügigen Parkplatz mit Pferdeangebot und Food-Ständen zurückkehren (15 Pesos pro Person Eintritt).

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Cascadas – Wasserfälle – Waterfalls in Mexico: Cascada de Bassaseachic, Cascada de Cusarare, Cascada Mexiquillo

Von der amerikanischen Grenze nach Süden Mexico bereisend, besuchen wir in verschiedenen Gegenden diverse Wasserfälle.

Cascada de Bassaseachic / Basaseachi, Sierra Madre Occidental, Chihuahua

Die Schreibweise dieses mexikanischen Wasserfalls wechselt von voller Länge „Bassaseachic“ zu einem s weniger am Anfang und einem fehlenden c am Ende „Basaseachi“, wobei die Schilder jüngeren Datums die volle Schreibvariante zeigen. Egal wie, die Cascada ist sehenswert, schlank und rund 260 Meter hoch. Der zweithöchste Wasserfall Mexikos und Nummer 21 weltweit, so die Angaben auf den Infotafeln. Wir laufen am Ankunfts-Nachmittag drei Aussichtspunkte über die aufwändig mit Natursteinplatten verkleideten, aber steilen Sendoros ab und haben einen wunderbaren Blick auf den Wasserfall und den Canyon des Mayo. Und da der obere Aussichtspunkt so schön nah ist, nutzen wir die Gelegenheit des Halbmonds für den Versuch von Nachtaufnahmen des Wasserfalls im Mondlicht. Am Folgetag laufen wir hinab zu „El Plan“, dem Fuß des Wasserfalls, um angesichts des feinen Regens von oben und des Windes, den der Bassaseachic selbst entfacht, im steten Niesel zu stehen. Von unten sieht man den Fall frontal, wodurch er breiter wirkt, während ihn die Aussichtspunkte oben am Canyonrand seitlich und damit schlanker zeigen. Bevor man den Wasserfall erreicht, passiert man übrigens seinen kleinen Bruder mit gemauertem Becken, der sich im Sommer sicher für ein erfrischendes Bad eignet, jetzt im Winter ist es aber angesichts frostiger Nächte viel zu kühl dafür. Für den Rückweg wählen wir die Variante, zum Kopf des Wasserfalls zu laufen, der ebenfalls durch eine Zufahrt und Wanderwege erschlossen ist. Nach rund 7 km und 500 Höhenmetern sind wir am Ausgangspunkt zurück.

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Cascada de Cusarare, Creel, Barrancas del Cobre, Chihuahua

Da wir bereits am Abend ankommen und auf einer der Parkplatzflächen am Rio Cusarare bei Creel übernachten, können wir gleich morgens zur Cascada de Cusarare (Waserfall) laufen, als noch niemand da ist. Keine Touristen, keine Tarahumara-Frauen an den einfachen, hölzernen Verkaufsständen, durch die man Spalier läuft. Wir schätzen es, in der absoluten Nebensaison vor Ort zu sein, im Sommer hat die kurze Wanderung zum Wasserfall wohl eher ländliches Fußgängerzonen-Ambiente? Der Wasserfall / die Cascada liegt vormittags im Schatten (Januar) und teilt sich aktuell in drei Fahnen auf. Bei mehr Wasserfluss nach den herbstlichen Regenfällen vereint sich das Trio vermutlich zu einer breiten Wasserfront, die über die senkrechte Felskante fällt. Fazit: Kein Mega-Wasserfall, aber wenn man ohnehin schon in der Gegend um Creel ist, sollte man ihn trotz der übel ausgewaschenen, engen Zufahrt mitnehmen.

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Cascada Mexiquillo

Der erste Eindruck vom Parque Natural Mexiquillo ist alles andere als positiv. Unnötig viele Fahrspuren überall, weil keine Wege definiert sind, dazu ATV-Vermietung vor den Toren und überall Müll. Die Besucher lassen die Tüten, Becher und Flaschen ihrer Mahlzeiten fallen und keiner räumt sie weg, was in einem Naturreservat besonders kritisch ist. Fürs Campfire werden die naheliegenden Kiefern kurzerhand „beerntet“: Die Natur leidet sichtbar. Dabei ist sie wirklich schön. Nicht nur der Wasserfall Cascada de Mexiquillo ist attraktiv und fällt als breite Front über eine rund geschliffene Granitstein-Kante, auch die Felsformationen im Jardin de Piedras sind mit gestandenen Hoodoos, Stiefeln und anderen Fantasiefiguren durchsetzt und gut zu Fuß zu erkunden. Aber überall liegt der Müll, überall Fahrspuren, traurig.

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Wasserfälle / Waterfalls in den Canadian Rocky Mountains [Alberta]

Wo Berge sind, fallen viel Schnee und Regen, die sich als Bäche und Flüsse in den Rocky Mountains Canadas tiefe Canyons schürfen und über Geländestufen purzeln.

Johnstone Canyon Waterfalls & Inkpots [Banff National Park]

Der Johnstone Canyon ist im Banff National Park eine der Hauptattraktionen, die offenbar jedem Touristen empfohlen wird, der wenig Zeit hat. Entsprechend wuselig und rücksichtslos geht es tagsüber bis zum Lower Waterfall auf dem schmalen Eisensteg zu, der durch das erste Stück des Johnstone Canyon‘ führt. Nach dem Upper Waterfall dünnt sich die Masse aus und bis zu den Inkpots wandert so gut wie keiner mehr. Lower und Upper Waterfall sind dabei längst nicht die einzigen Wasserfälle entlang der Strecke und auch nicht die attraktivsten. Davor, dazwischen und danach liegen drei weitere, fotogenere und malerischere Wasserfälle, deren Namen wir leider nicht herausfinden konnten. Der Weg weiter zu den Inkpots, der laut offiziellen Infos 5,7 km one-way und 320 Höhenmeter erfordern soll, entpuppt sich als 2 x 7 km lange Strecke mit insgesamt 500 Höhenmetern Steigung, da der Trail am Ende bergab führt, was man auf dem Rückweg logischerweise wieder bergauf muss, was aber offenbar nicht in die Rechnung einfließt… Die so genannten Inkpots sind leider keine farbigen Schlammtöpfe wie sie im Yellowstone National Park vorkommen, sondern kleine, klare Quellseen, die geringe Mengen Mineralien befördern. Aber im Grunde sehen sie aus wie klare, bläulich-grüne Bergseen, wenn man vom Geblubber auf ihrem Grund absieht. Fazit für uns: Johnstone Canyon Waterfalls ja, aber am besten ab 17 oder 18 Uhr, da wir auf dem Rückweg fast keinem Menschen mehr begegnen, wo man am frühen Nachmittag noch Schlange stand. Inkpots nein, weil Ergebnis und Aufwand nicht übereinstimmen.

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Tangle Falls [Jasper National Park]

Manchmal liegt das Schöne so nah. Nachdem wir die letzten Tage die bekannten Jasper-Nationalpark-Wasserfälle wie Athabasca und Sunwapta abgeklappert haben, finden wir spontan den Tangle Falls am attraktivsten. Dabei liegt der Gute direkt am Icefield Parkway. Nach einer obersten Stufe, über die sich rund sechs Wasserfahnen ergießen, purzelt das Wasser drei weitere Geländestufen über dunkle Felsbrocken hinab. Ein virtuoses Ensemble, nur wenige Schritte vom gegenüberliegenden Parkplatz entfernt.

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Athabasca Falls [Jasper National Park]

Die Wasserfarbe des Athabasca River ist unglaublich schwimmbadblau. Am
zweigeteilten Wasserfall löst sich das Coleur allerdings in eine weiße Donnerwolke auf. Doch nicht nur der Fall selbst ist mit seinen Fels-Kragen sehenswert, auch der nachfolgende, tiefe, geschwungen Canyon hat Klasse. Nachteil des Natur-Schauspiels. Touristen werden gleich busweise und das im Dutzend angekarrt, die kleinen Viewing Plattformen aus den geschätzt 80er Jahren sind hoffnungslos überlastet. Tipp: Morgens vor 9 Uhr oder abends nach 18 Uhr ankommen, wobei die Abend-Variante die bessere ist, da man Gegenlicht über dem Wasserfall vermeidet.

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Sunwapta Falls & Canyon

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Wasserfälle der Northwest Territories: Smith River Falls, Sambaa Deh & Coral Falls, Lady Evelyn Falls, Louise Falls, Alexandra Falls, Baba Canyon

Entlang des Mackenzie und Yellowknife Highways in den Northwest Territories liegen sehr schöne Wasserfälle, die nur wenige Besucher pro Jahr sehen.

Smith River Falls [Alaska Highway]

Ein spontaner Abstecher mit 2 km schlaglöchriger Dirt Road bringt uns zu einem wirklich wunderschönen und großen Wasserfall. Am Smith River Falls fällt das Wasser in mehreren Stufen zu Tal, was man schon vom Parking Lot aus sieht. Wir schicken zusätzlich die Drohne los, um die drei Kaskaden zu sehen. Ein steiler Pfad führt hinab zum Fuß des Smith River Wasserfalls, hier kippen jedoch die oberen, beiden Absätze perpektivisch fast ganz weg, nur der untere, hufeisenförmige Fall-Teil ist gut zu sehen.

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Sambaa Deh & Coral Falls [Mackenzie Highway]

Nichts ahnend, wie man den Namen wohl aussprechen mag, sind die Wasserfälle Sambaa Deh und Coral Falls einen Stopp am Mackenzie Highway auf dem Weg nach Yellowknife wert. Ein gekiester Pfad führt am Rand der tiefen Schlucht des Trout River‘ entlang, in den der schlanke Coral Falls mündet. Durch einen Felsspalt mit Halteseil gelangt man nach unten an den Trout River und steht vis-a-vis mit dem Sambaa Deh Falls. Bei der Weiterfahrt nach Osten halten wir an der Brücke ebenfalls an und laufen zum Canyon hinab, durch den das braune Wasser des Trout River schießt und schäumt. Bislang waren alle Flüsse entlang des Liard und Mackenzie Highways moorig braun gefärbt, die Zone glasklarer Gletscherflüsse wie an der Küste haben wir längst verlassen.

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Cameron River Falls & Ramparts [Ingraham Trail, Yellowknife]

Was nimmt man in Sachen Sightseeing am besten bei Wolken und Regenschauern ins Programm auf? Richtig: Wasserfälle! Glücklicherweise sind wir just in der Nähe zweier Wasserfälle, als wir geschlagene fünf Tage schlechtes Wetter abwarten, um Nordlichter zu sehen. Zu den Wasserfällen des Cameron River am Ingraham Trail, faktisch einer geteerten Straße von Yellowknife aus nach Osten, führt je ein gut ausgebauter und bezeichneter Fußweg. Beide lohnen das Füßevertreten, denn sowohl der Cameron Falls als auch die Cameron Ramparts bestehen aus mehreren Stufen und Fahnen, da der Cameron River über abbröckelnde Gesteinsstufen aus der Eiszeit purzelt. Beide Fälle sind sehr gut einsehbar, da man von blanken Felskuppen einen baumfreien Blick auf die Kaskaden hat. Ein bisschen Herbstärbung hier und da würzt die Optik der beiden Fälle jetzt Anfang September.

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Lady Evelyn Falls

Ein kurzer Umweg von 8 km führt vom Mackenzie Highway Richtung Kakisa Lake und vorbei an den Lady Evelyn Falls samt Campground und einigen Facilities. Trotz des unübersehbaren Warnschildes, dass der Trail zu den Fällen „steep“ sei und mit „high degree of physical fitness required“ eine gute Kondition erfordere, sind es nur rund 30 Stufen hinab zu zwei runden Aussichtsplattformen. Sie ermöglichen zwei gute Perspektiven auf den ungewöhnlichen Wasserfall, der über eine hufeisenförmige Kante ohne jeden Schnörkel fällt. Sehr ungewöhnlich für einen natürlichen Wasserfall, die oft eher durch ein Chaos mehrerer Stufen und herabgestürzter Felsbrocken glänzen. Da wir die einzigen Gäste vor Ort in dieser abgelegenen Gegend der Northwest Territories sind, schicken wir die Drohne als Späher los, sie bringt uns weitere Perspektiven auf die Lady Evelyn Falls mit.

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Louise Falls

Der Hay River trifft an den Louise Falls auf eine Gesteinsschicht, die offenbar sehr standhaft gegenüber den erosiven Kräften des Wasser ist: In exakt geraden Kanten bricht das scheinbar waagerechte Flussbett in Terrassen senkrecht ab. Ebenfalls sehr ungewöhnlich ist die Wasserfarbe: Der Hay River führt kaffeebraunes Wasser und schäumt entsprechend. Die Schaumkronen sammeln sich in den Wasserwirbeln zu wahren Inseln. Wir besuchen den Louise Falls gleich drei Mal: 1 x nachmittags bei Gegenlicht, 1 x nachts unterm Sternenhimmel und 1 x vormittags bei guten Lichtverhältnissen.

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Alexandra Falls

Am Alexandra Falls donnert der kaffeebraun gefärbte Hay River über eine kaum gekrümmte, rund 30 m hohe Gesteinsstufe. Mehrere, schön ausgebaute Viewpoints ermöglichen einen guten Blick auf das Naturspektakel, denn auch der Canyon des Hay River‘ ist gerade jetzt im Herbst sehenswert, da sich die Pappeln und Birken gelb färben. Wir besuchen den Alexandra Falls zwei Mal tagsüber und nachts bei Vollmond und einer leichten Aurora.

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Baba Canyon

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Wasserfälle in Alaska [Divers]

McCarthy: Liberty Falls

Die Liberty Falls an der McCarthy Road kurz vor Chitina sind ein klassischer Roadkill: Aussteigen, 20 Schritte und schon ist man da. Der Hauptfall kommt als gerade Wasserwand herab, fächert sich aber unterhalb und leicht links versetzt in mehrere Stränge auf, die malerisch über große Steinbrocken plätschern. Für den geringen Aufwand wunderbar.

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Keystone Canyon: Bridalveil & Horsetail Falls

Mehr im Vorbeifahren als mit gebührender Beachtung nehmen wir die wunderschönen Wasserfälle des Keystone Canyons auf dem Weg hinab in den Küstenort Valdez am Prince William Sound mit, da sie direkt am Highway liegen. Schon komisch, dass man das, was man gratis ohne lange Wanderung erreichen kann, in der Wertschätzung oft schlechter ausfällt, dabei sind der Horsetail und Bridalvail Falls wirkliche Prachtstücke, für deren Kaliber wir in Washington State schon meilenweit gelaufen sind, um ihrer angesichtig zu werden.

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Beaupre & Vetter Falls im Nisga‘a Memorial Lava Bed Provincial Park [British Columbia]

Heiß & Kalt: Wasserfälle im Lavastrom

Der flüssige Lavastrom, der vor rund 250 Jahren das Tal des Nass River nachhaltig verändert hat, hat auch die Bäche und Flüsse gezwungen, sich neue Wege zu suchen. Herausgekommen sind dabei zwei hübsche Wasserfälle, einer schnurgerade (Beaupre Falls), der andere verspielt auf drei kleine Kaskaden verteilt (Vetter Falls). Beide sind innerhalb weniger Schritte erreichbar und prominent innerhalb des Nisga‘a Memorial Lava Bed Provincial Parks ausgeschildert.

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Nisga‘a Memorial Lava Bed Provincial Park

Erkaltete Lavaströme der jüngeren Erdgeschichte üben auf uns stets eine besondere Faszination aus, denn sie zeigen die Urgewalt und Energie der Erde, die Gestein zum Schmelzen und Fließen bringt. Daher lassen wir auf unseren Reisen möglichst keine vulkanische Formation aus, auch nicht das abgelegene Nisga‘a Lava Bed bei New Aiyansh unweit der Küste im Norden British Columbias. Unser Interesse wird nicht enttäuscht, im Gegenteil, wir erleben einen 250 Jahre jungen Lavaflow, der mit einem Deckmäntelchen aus Flechten und Moosen bedeckt ist, die wie Frisuren und Mützen auf den Lavabrocken wachsen. Eine ganz neue Variante, denn bislang haben wir vor allem Lava in semi-ariden oder mediterranen Klimazonen besuchen können, in denen die Trockenheit Moose und Flechten unterbindet und spärlichst bewachsene Lava erhält. In British Columbia aber ist die Niederschlagsmenge hoch genug, es reicht sogar, um die Flüsse und Senken gut zu füllen, so dass ein bizarres Nebeneinander aus Lava und kleinen Wasserflächen entsteht. Absolut lohnenswert für alle, die an Vulkanismus Interesse haben.

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Vancouver Islands Wasserfälle – eine Auswahl: Goldstream & Niagara & Sandcut Beach & Sombrio Beach & Englishman & Little Qualicum & Elk & Lupin & Karst Creek & Lower Myra & Upper Myra & Lady Falls

Vancouver Island – Die Insel der Wasserfälle

Mit Vancouver Island betreten wir Neuland – und erkunden bei Regenwetter gern die diversen Wasserfälle im Süden und in der Mitte der Insel.

Goldstream Falls [Vancouver Island]

Vom westlichen Umkehrpunkt des Campground Loops führen aufwändig gebaute Treppenstufen hinab zum kleinen, aber malerischen Goldstream Falls, der in eine baumumstanden Bowl (Schüssel) fällt und als Bach weiter plätschert. Am Trail entlang des Flussufers stehen einige ältere Douglasien und Cedars mit dicken, hohen Stämmen, die unteren Ast-Etagen dick mit Moos gepolstert, ein entspannter Wald-Spaziergang.

Niagara Falls  [Vancouver Island]

Die Lage der schlanken Niagra Falls direkt am Transcanada Highway im Südosten Vancouver Islands‘ ist alles andere als romantisch, der Wasserfall sehr wohl. Er fällt fast senkrecht eine Halbröhre im Fels in dichtem, bemoosten Nadelwald hinab, die Wasserfracht versickert kaum 100 m später im Untergrund des Bachbetts. Parken kann man entweder am Visitor Center (praktischer zur späteren Rückkehr auf den Transcanada Highway) oder an einer Parkbucht. Unter dem Highway führt ein dunkler Tunnel hindurch in kaum 200 m zum Wasserfall.

Sandcut

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Wasserfälle rund um die Stadt Twin Falls: Twin Falls, Shoshone Falls, Perrine Coulee Falls [Idaho]

Niagara of the West & more

Rund um die Stadt Twin Falls gruppieren sich sehr unterschiedliche Wasserfälle, die vor allem im Frühjahr reichlich Wasser führen – im Herbst sieht das Bild ganz anders aus wie unser Rückblick zeigt.

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Twin Falls

Die Zwillinge der Twin Falls sind leider seit den 1930er Jahren zu Einzelkindern geworden. Während der eine Fall zu bestimmten Jahreszeiten frei fließen darf, ist der andere in einer Turbinenanlage verbaut. Nach einem herbstlichen Erstbesuch 2013 sind wir jetzt im Frühjahr ganz begeistert von den Wassermassen, die über die Geländekante donnern. Beim Auftreffen zerstiebt das Wasser in dichten Schwaden glitzernder Wassertröpfchen. Ein sehenswertes Naturschauspiel, auch wenn der Mensch es stark verändert hat.

Shoshone Falls

Die Autoschlangen deuten darauf hin, dass es an den Shoshone Falls für 5 $ (per car) jetzt im Frühling wirklich etwas zu sehen gibt. Bei unserem Erstbesuch im Herbst 2013 rannen nur klägliche Rinnsale die breite, hufeisenförmige Geländestufe hinab. Im Mai wird der Shoshone Falls seinem Titel als „Niagara of the West“ absolut gerecht. Flächendeckend rauschen Wassermassen  über mehrere Stufen und in mehreren Fächern herab, dass die Gischt über dem Pool zwei Regenbogen nährt. Ein wundervoller Anblick, voller Power und Poesie zugleich. Kein Wunder, dass so viele Menschen dieses Naturschauspiel  an einem Wochenende sehen möchte. Wir kundschaften mehrere Viewpoints entlang des Rims aus, denn der Anblick ist zu grandios, um ihn nur einmal kurz von der Haupt-Aussichtsplattform zu bestaunen.

Perrine Coulee Falls

Ermutigt durch die Wassermassen, die in diesem Frühjahr über die Twin und Shoshone Falls (siehe Beiträge) hinabdonnern, statten wir auch den Perrine Coulee Falls einen erneuten Besuch ab. Entgegen des herbstlichen, eher mageren Anblicks 2013, fällt jetzt ein kraftvoller Wasservorhang über eine zurückgesetztes Halbrund in die Tiefe (kein Pool). Ein Erlebnis ist die Möglichkeit, den Wasservorhang zu hinerlaufen, ein paar Spritzer eingeschlossen.

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