Great Fish River Nature Reserve [South Africa]

Wir lassen uns auf das Abenteuer ein, nach dem gestrigen, vergeblichen Versuch ein zweites Mal zum Südwest-Gate (Sam Knott/ Kamadolo) des Great Fish River Natur Reserve zu fahren. Die Dame heute ist geistig reger und in der englischen Aussprache bemühter als diejenige von gestern und es muss nicht gleich der Supervisor angerufen werden. Von einer ausgedruckten Preisliste können sowohl sie als [ ... ] 

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Cape of Good Hope & Cape Agulhas [South Africa]

Cape of Good Hope

Wie viele Kilometer liegen eigentlich zwischen Tuktuyaktuk am Arktischen Meer (Canada) und dem Kap der guten Hoffnung (Südafrika)? Im Juni/Juli 2019 standen wir im Hohen Norden, jetzt im April 21 ganz im Süden. Das ist ein Foto wert, allerdings noch ohne unser Afrika-Mobil, das wir dem Verkehr zuliebe auf dem Campground gelassen haben und mit dem Mietwagen unterwegs sind.

Erster Stopp ist Muizenberg [ ... ] 

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Cape of Good Hope & Cape Agulhas [South Africa]

Brüll-Affen sind öfter und besser zu hören als zu sehen. Ihr grollendes Rufen (weniger ein Brüllen als ein Grunzen) ist über 2 km und mehr vernehmbar, vorwiegend nachts. Dazwischen mischen sich bellende Laute. Bekommt man sie zu Gesicht, sind ihre sanften, großen Augen es, die den Betrachter für die pechschwarzen Tiere einnimmt. Wir haben Glück und können einige Brüll-Affen recht nah und ohne das Gewirr von Ästen im Blickfeld beobachten.

Link/s zu den besten Fotos, Infos und Beschreibungen zu Brüll-Affen – Howler Monkeys, pdf.-Datei:
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Mexican Playas – Strände an der Küste Oaxacas

Entlang der Oaxaca Coast findet man als Overlander noch stellenweise einsame Strände, an die Meeresschildkröten zur Eiablage anlanden. Wir erkunden einige dieser Playas an der Südküste Mexikos.

Schnorcheln am Playa San Agustin

Der Playa San Agustin ist von den klassischen, mexikanischen Restaurants belagert und Tourschiffe aus dem nahen Huatulco legen an. Aber dennoch hat sich ein wunderbares Korallenriff erhalten. Großflächig wachsen die Korallen lückenlos und gesund, fast mastig. Allerlei Fische besiedeln die Korallen, nicht in so großen Schwärmen wie auf der Baja, aber genug, um sich beim Schnorcheln wie im Aquarium zu fühlen. Wir schnorcheln an den beiden vorgelagerten Felsen und am Riff, das mit Bojen vom Bootsverkehr abgetrennt ist und genießen am Abend schöne Mond-Aufgänge.

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Playa San Diego a.k.a. Playa Santiago Astata

Abends sieht man nirgends ein Licht. Allein das ist schon ein unschlagbares Qualitätskriterium für den Playa San Diego, auch Santiago Astata, an der Küste Oaxacas. Hier kommt der Mensch nur als Teilzeit-Gast her, seien es die Locals, die Fischer oder ein paar Overlander (reichlich Müll gibts leider trotzdem). Der Strand zieht sich in einem herrlich gleichmäßigen Bogen um die Bucht, dahinter liegt eine Lagune mit Mangroven. Braune Pelikane stoßen ins Wasser herab, ein Schwarm Weißer Pelikane fliegt vorbei, Kormorane fliegen an die Küste und Geier kreisen in der Thermik. Ein Natur-Idyll mit großem Fischschwarm vor der Küste, der als schwarzer Schatten im Wasser zur erkennen ist, aber mit zu hohen Wellen, um im Pazifik zu schwimmen.

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Schnorcheln an den Playas Santa Cruz de Huatulco

Wir steuern drei Strände im Ortsbereich von Huatulco an:
Der Strand von Playa Maguey ist von Restaurants belagert, Busse und Taxis karren Einheimische wie Touristen an. Es gibt jedoch ungesehen dessen ein großes Korallenriff, aber die Korallen sind im Absterben begriffen. Sie wirken braun und brüchig, nur an wenigen Stellen ist frisches Wachstum zu erkennen. Nichtsdestotrotz besiedeln Fische die Korallenflächen. Die Sicht ist heute jedoch nicht gut, das Wasser trüb von aufgewirbelten Sandkristallen.
Der nächste Playa ist so vollgepackt mit Stühlen, Menschen und Konsum, dass wir nicht ins Wasser gehen, zumal der Sandflächenanteil bei Weitem überwiegt und kaum korallenfähige Fläche erkennbar ist. Am Playa Arrocito als Nummer Drei am heutigen Tag gibt es keine Korallen, sondern eine Felswand mit Felsbrocken. Auch hier ist die Sicht schlecht, was an anderen Tagen anders sein kann. Fische sind vorhanden, auch in kleineren Schwärmen, für Schnorchel-Einsteiger oder Gelegenheitsschnorchel ein schöner Anlass, ins Wasser zu gehen, aber „4 star snorkeling“ wie von anderen beschrieben, ist es nicht.

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Schildkrötensuche am Playa Cerro Hermoso

Die ersten Meeres-Schildkröten, die wir am Playa Cerro Hermosa zu sehen bekommen, sind geschlachtet. Von drei Tieren sind nur die Panzer übrig, aus denen noch der Kopf herausschaut, an dem Ameisen nagen.

Am Vormittag laufen wir ca. 3 km den Strand entlang bis zur Flussmündung und treffen auf zwei Schildkrötenspuren zur Eiablage. Das erste Nest ist ausgeräumt und das nicht von der Brutstation, sondern ausgeraubt. Denn in der Station datieren die letzten Nester auf Ende Februar… Das zweite Nest ist (noch) intakt. Zwei ältere Männer, die sich mit Schaufel, Eimern und Säcken zum Strand aufmachen und die wir gleich mal des Schildkrötendiebstahls verdächtigen, pflanzen stattdessen Kokos-Palmen und wässern sie. Wenigstens ein Lichtblick. Oder doch nicht? Die Pflanzung dient dazu, die Dünen-Grundstücke attraktiver zu machen, die man an Americanos und Hotels verkaufen möchte. Für 220 m Strandlänge schreibt man uns 3,5 Millionen Pesos in den Sand, 175.000 Euro. An der Flussmündung sammeln sich kleine Gruppen Vögel: Braune Pelikane, Seeschwalben (terns) und Kormorane. Das Süßwasser sieht relativ klar aus, wir trauen uns aber trotzdem nicht hinein, nicht zuletzt wegen Vogelkot und Federn.

Nachts stellen wir den Wecker auf 0:05 und ziehen uns insektensicher an, um den Strand abzulaufen. Wir sind 75 Minuten in beide Richtungen den Strand entlang auf Schildkröten-Patrouille unterwegs – leider ohne Erfolg. Es gibt keine neue Spuren und keine aktive Schildkröte.

Am nächsten Tag werfen wir einen Blick auf die kleine Aufzuchtstation. Es befinden sich nur 7 Gelege älteren Datums darin, woraus wir schließen, dass aktuell keine nächtlichen Strandgänge stattfinden.

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Schildkrötensuche am Playa

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Strände – Playas – Beaches an Mexikos Pazifikküste [divers]

An der Pazifikküste Mexikos zwischen Mazatlan und Puerto Vallarta steuern wir diverse Strände an, von denen manche ganz nett, aber nur wenige wirklich nach unserem Geschmack sind. Da hat es uns auf der Baja California mit seinen einsamen Stränden im Dutzend auf wenigen Kilometern durchaus besser gefallen. Aber egal, anbei einige der Playas kurz vorgestellt.

Playa Teodore Beltran, Mazatlan

Nach gut einem Jahr Pause seit der Baja California haben wir südlich Mazatlan am Playa Teodore Beltran erstmals wieder Ozean-Kontakt. Wellenrauschen, ein langer, breiter Sandstrand, Kokospalmen, Sunset, die Zutaten wären da für einen perfekten Küstenabschnitt, doch sie sind noch nicht ganz ideal gemischt, da wir auf einem vermüllten Damm stehen und die Kokospalmen erst hinter dem Damm in Plantagen stehen.

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Playa Las Lobitas, Teacapan

Da das Tor verschlossen ist, bedarf es einiger Organisiererei und Waterei, bis jemand kommt und aufsperrt. Aber dafür erhalten wir nach 45 Minuten Eintritt in eine Palmen-Oase direkt am Strand. Die ehemaligen Duschen, Toiletten und ein Restaurante Mexicano sind völlig heruntergekommen und nicht mehr funktionstüchtig, die Palapas am Strand noch nicht ganz. Grund der Verwahrlosung sind die „se vende terreno“-Schilder, man möchte das Ocean-Front-Grundstück offenbar verkaufen und bis dahin sind die 120 Pesos, die wir für die Nacht bezahlen, wohl kein Grund mehr, die einfachen Anlagen zu erhalten. Schade, eine Campmöglichkeit weniger.

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Playa San Blas, San Blas

Mit dem Strand von San Blas erreichen wir den tropisch-üppigen Teil der mexikanischen Pazifikküste mit Mangroven, Dschungel-Feeling und vielen, stechenden Sand Flies, wir tragen dutzende Blessuren davon. Leider wird uns aber der Strand von San Blas in trauriger Erinnerung bleiben, weil wir hier nach 15 vollendeten Lebensjahren unsere liebe Hündin Trixie beerdigen müssen, auf der Düne im Sand mit der Brandung des Pazifiks.

Playa Santa Cruz de Miramar

In der Hotel-Anlage Paraiso Miramar am Playa Santa Cruz de Miramar an der Pazifikküste Mexikos findet der Gast – RV‘s sind willkommen – nicht nur eine tropische Oase mit riesigen Ficus-Bäumen und Kaltwasser-Pools vor, sondern auch einen felsig-sandigen Strand, an dem sich viele Pelikane und Fregattvögel aufhalten. Der Grund: Fischerboote und Angler teilen die Reste ihres Fangs mit den Vögeln. Zwischen den potentiellen Mahlzeiten rasten sie auf großen Bäumen am Strand oberhalb der Restaurant-Zeile oder ziehen mühelos segelnd ihre Kreise in der Luft wie die Fregattvögel. In der Parkanlage lassen sich mit etwas Glück Iguanas und „Dschungel-Hühner“ (Art uns bisher nicht bekannt) blicken.

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Playa Chakala

Der breite, von Kokospalmen gesäumte Sandstrand von Chakala ist touristisch erschlossen und bei Touristen beliebt. Wir sehen erstmals entlang der Pazifikküste nennenwert Gringos und mehrere, andere Wohnmobile aus den USA und Canada. Aber das Wort „voll“ wäre nicht korrekt, wenn man z.B. an italienische Urlaubsorte denkt. Es ist nur einfach ein bisschen was los, auch in der Restaurant-Meile, in der eine Live-Band schaurig schiefe Klänge mit Tuba und Trompete zum Besten gibt und vermutlich mehr Gäste vertreibt als unterhält. Ein viel schöneres Konzert geben die Glanzstare, die sich in den Kokospalmen und Hibiskus tiliacaeus in variantenreichen Zwitschereien verständigen. Hunde mit und ohne Herrchen spielen mit Strand und Wellen, typisches Strandleben eben zu dem wir passend erstmals auf der gesamten Reise unsere Hängematte aufspannen und ausprobieren: bequem. Mit dem Scope können wir ein paar Sprünge von Buckelwalen weit entfernt am Horizont beobachten.

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playa_chakala_wilde-weite-welt

Playa

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Inside Passage von Haines nach Prince Rupert & Buckelwale / Humpback Whales [Alaska Marine Highway]

Nach der stornierten Inside Passage von Port Hardy (Vancouver Island) nach Prince Rupert (British Columbia) im Mai holen wir in den nächsten 38 Stunden unsere Inside Passage im August doch noch nach. Es geht mit der Malaspina (aktuell 1 x pro Woche immer mittwochs) von Haines (Alaska, Abfahrt 18:45 Uhr) mit zwei Übernachtungen bis Prince Rupert (Ankunft am übernächsten Tag um 14:45 Uhr). Kostenpunkt für Wohnmobile unter 20 Feet und 2 x Passagiere inklusive Hündin Trixie knapp über 1.000 $, zusätzlich buchen wir eine Kabine mit 2 x 100 $ dazu. Da sich diese als überhitzt und stickig ohne Regulierungsmöglichkeit der Klimaanlage herausstellt, wären wir mit Isomatte und Schlafsack jedoch kostenlos an Deck unter dem wettergeschützten Dach des „Solariums“ an der frischen Luft besser aufgehoben gewesen. Wir starten am Abend vorher bei leider trübem Wetter, das zwar den Blick auf die vielen Inselchen erlaubt, nicht aber auf die Bergketten mit ihren (Rest-)Gletschern. Wir genießen stattdessen den mystischen Ausblick mit Wolkenschwaden und schwarz-grauen Silhouetten von der Front Lounge aus, bis es dunkel wird und sehen zwei Gruppen von Schweinswalen (Dall‘s Porpoises) durchs Wasser zischen. Den Hafen-Stopp in Juneau ab 23 Uhr nutzen wir, um Trixie kurz auszuführen, eine sehr praktische Regelung der Alaska Marine Highway Ferries für Hundebesitzer: Bei jedem Stopp darf man für ca. 15 Minuten von Bord. Am nächsten Morgen ruft der Kapitän um ca. 7:30 Uhr die Sichtung von Walen aus, nachdem Tanja zuvor bereits 5 Buckelwale gesichtet hatte. Wir unterbrechen unser Frühstück und erleben an Deck in den nächsten rund 60 Minuten in der Stephens Passage und im Frederick Sound über 50 Buckelwale. Nein, keine Übertreibung, es tauchen in enger Abfolge Einzeltiere, Gruppen mit drei, fünf oder mehr Humpbacks auf. Manche zeigen ihre Rücken relativ nah am Boot, größere Gruppen, eine davon mit 15 Tieren, schwimmen weit ab vom Fährkurs. Einige springen, andere schlagen mit Fluke oder Flossen auf die Wasseroberfläche. Wir sehen mehr Wal-Aktivität als eine durchschnittliche Wal-Tour bietet, von denen wir inzwischen einige intus haben. Tolle Sache und toller Bonus auf dieser Fährfahrt, bei der dutzende von Inseln und Inselchen an den Passagieren vorbeiziehen, alle dicht bewaldet und immer sanfter gerundet, je weiter es nach Süden geht. Zwei einzelne Seeotter zeigen, dass diese Tierart ebenfalls vorhanden ist, aber offenbar weit weniger zahlreich als z.B. im Cook Inlet oder Prince William Sound. Um 10 Uhr läuft das über 50 Jahre alte Schiff im Hafen von Kake ein, wieder eine Auslaufmöglichkeit für Hunde, die nächste um 2:45 Uhr in Petersburg. Die verstreuten Hafen-Städtchen machen auf uns einen wenig attraktiven Eindruck, sind weder malerisch, noch interessant, aber auf diese Aussage muss man nicht allzu viel geben, denn Städte und Städtchen liegen uns ohnehin nicht. Auf der folgenden Strecke nach Wrangell geht die Fahrt durch die Wrangell Narrows, einen schmalen, natürlichen Kanal, sehr nah an beiden Ufern vorbei, spannend. Wer dem Reiz des Schifferl-Fahrens nicht so schnell erliegt, mag die dunkelgrün nadelbewaldeten Hänge entlang der Inside Passage als eintönig und langweilig empfinden, aber trotz dem Leck an Abwechslung bleiben die Fjorde eine wunderschöne Landschaft und wir sind froh, uns zumindest ein Mal für ein Stück Inside Passage entschieden zu haben. In Wrangell fällt der Hafenstopp recht kurz aus und enthüllt, dass Downtown viele erklärte Trump-Wähler zu Hause sind, dann geht es nachts bis Ketchikan. Hier liegt die Malaspina von 2 Uhr morgens bis 6:45 Uhr vor Anker, ab 6 Uhr ist für uns Hunde-Time, dann gehts auf die finale Strecke nach Prince Rupert. Das trübe Wetter löst sich auf, die Sonne kommt durch und wir stellen fest, dass die Sicht bei wolkenverhangenem Himmel eigentlich besser war, denn jetzt spiegelt und blendet die ruhige Meeresoberfläche sehr stark und direkt darüber bildet sich ein Dunstschleier. Dafür sehen die Wälder nicht mehr grau oder schwarz, sondern grün aus. Wir sehen heute keine Buckelwale mehr, nur eine Handvoll Schweinswale, und gehen trotzdem mit dem Gesamt-Fazit von Bord, dass es eine schöne und lohnende Schifffahrt war.

Link/s zu den besten Fotos, Infos und Beschreibungen zur Inside Passage, pdf.-Datei:
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beitrag_buckelwale_inside_passage

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Kelso Dunes [California]

Unberührte Dünenkämme und schwarze Sandmuster

Auf die Kelso Dunes im Mojave National Preserve freuen wir uns beim diesmaligen Besuch ganz besonders, denn wir waren 2014 schon einmal hier. Das große Dünengebiet hatte uns imponiert und wegen seiner schwarzen Sandauflagen sehr gut gefallen, leider mussten wir mit Wolken und Regenwetter vorlieb nehmen. Heute hingegen ist uns die Sonne (meist) gewogen und wir können die feinsandigen Dünen mit ihren scharfkantigen Kämmen bei idealen Bedingungen erleben. Wir wählen bewusst nicht die Route hinauf auf die mittlere, höchste Düne, die alle nehmen, denn hier sind die Dünenkämme mit Fußspuren bestückt. Stattdessen halten wir uns nach dem breiten Zuweg östlich/rechts und erklimmen die zweit- und dritthöchste Düne (das reicht konditionell ebenfalls voll aus…). Hier sind die Dünenkämme makellos und auch unsere Fußspuren werden rasch vergessen sein, denn ein steter Wind schüttet sie schon wieder zu, kaum dass wir den nächsten Schritt getan haben. Insgesamt eine sehr schöne Tour, bei der wir auf dem Rückweg für kurze Momente auch das Brummen der Dünen hören können, wenn man beim Abwärtslaufen größere Mengen Sand bewegt.

Link/s zu den besten Fotos, Infos und Beschreibungen zu den Kelso Dunes, Mojave National Preserve, California, USA, pdf.-Datei:
beitrag_kelso_dunes

 

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Baja California Norte: Küste & Strände im Norden der Baja entlang Mex # 5 [Mexico]

Sea of Cortez: Entlang der nördlichen Ostküste der Baja California

Nach dem Grenzübertritt in Mexicali startet man auf der Landstraße Mex # 5 Richtung Süden an der Ostseite der Halbinsel Baja California (wer mehr zum Grenzübertritt sehen möchte, siehe unter „Praktische Reisetipps“).

San Felipe

Unser erster Kontakt mit der Sea of Cortez erfolgt am Strand von Pete‘s Camp leicht nördlich von San Felipe. Wider Erwarten liegt hier nirgendwo Müll herum, es herrscht gerade Ebbe und wir können wie im Watt weit über die Sand-Schlick-Flächen mit ihren verschiedenartigen Mustern Richtung Wasser laufen. Ein schöner, entspannter Einstieg in die Baja California an unserem ersten Abend nach Grenzübertritt.

Von der Strandpromenade und Restaurant-Zeile samt Nippes-Shops in San Felipe nehmen wir den Eindruck mit, dass man sich redlich um ein schickes Aussehen und die Gunst der – vorwiegend kanadischen – Touristen bemüht (Amerikaner sind so gut wie nicht vertreten, die schlechten Nachrichten aus den Medien scheinen Wirkung zu zeigen…). Die Häuserzeilen sind geschlossen, nichts ist baufällig, es liegt kein Müll herum, die Werbung, etwas zu kaufen, ist knallbunt, aber es drängt sich keiner auf. Die am Strand stehenden Buchstaben der Stadt punkten phantasievoll bemalt, die Ballustraden entlang der Promenade sind stellenweise sehr aufwändig mit Mosaik-Kacheln in Bildmotiven verziert. Ein schöner Einstieg in die Baja. Wenige Stunden später des gleichen Tages merken wir, dass San Felipe die letzte Bastion touristischer Infrastruktur an der Ostseite von Baja Norte ist, die wir als Europäer als solche bezeichnen würden. Danach folgt entlang der Küste zwar Bebauung, aber der gemischten Art von gemütlich bis garstig. Die Behausungen werden zunehmend ärmlicher, ob darin berentete Amerikaner oder Mexikaner zu Hause sind, können wir nicht identifizieren.

Puertocitos

Wir als Neulinge auf der Baja – und in Mexico überhaupt – müssen uns erst an die Wertmaßstäbe in den Karten gewöhnen. Wenn in Nevada ein Ort eingezeichnet ist, darf man kaum mehr als ein bis fünf Behausungen erwarten. Ist dagegen in California ein Ort verzeichnet, dehnt sich dieser inklusive nicht eingetragener Shopping-Meilen meilenweit aus, oft bis zum nächsten Ort. In Puertocitos lernen wir, dass eine Eintragung auf der Baja eher wie in Nevada zu werten ist. Ein paar Häuser, eher Behausungen, kein Straßennetz, aber eine Tankstelle. Wir sehen vom Baden in den Hot Springs vor Ort ab und sind daher rasch mit der „Ortsbesichtigung“ durch.

Bahia San Luis Gonzaga

Die Zufahrt zur Bahia San Luis Gonzaga verläuft parallel zu einem Airstrip, zwei weitere, einfache, gekieste Landebahnen warten auf Airstrip-Gäste. Hier fährt man also nicht nur hin, sondern fliegt auch ein. Die kleinen, über Jahrzehnte immer wieder angebauten Ferien-Domizilchen protzen jedoch ganz und gar nicht an der klaren, geschützten, ruhigen Bay. Im Gegenteil, in einer einzelnen Reihe rahmen sie den fast makellosen Sandstrand der Bay wie eine bunte Girlande ein. Die Wandfarben sind fröhlich, der Baustil vielfältig und überall zieren Wal-Knochen die Grundstückchen. Am Strand kann man dem Muschel-Sammeln fröhnen, es gibt herrliche Schnecken mit orangefarbenen Schalen. Wir können kurz mit einer Bewohnerin sprechen, die seit fast 50 Jahren ein Häuschen hat und fragen sie, warum so wenig Leute da seien? Wegen der durch den Hurricane zerstörten Straße? Nein, es seien immer sehr wenige hier, die meisten halten es für zu kalt und fahren weiter bis zur Baja Sur. Nun gut, manche Ansprüche sind eben höher als man denkt… Wir Nordeuropäer stehen stattdessen im T-Shirt da und freuen uns über Temperaturen nahe der 20 °C Anfang Januar. Und über die absolute Ruhe, denn der Bucht fehlt jedwede touristische Infrastruktur. Keine Bars, keine Jetskis zum Vermieten, keine Marina, kein Trubel. Einfach das Wasserplätschern, blauer Himmel, Sand und weiter Blick. Eigentlich sollten wir länger bleiben, doch es zieht uns weiter auf unserer Ersterkundung der Baja, denn noch wissen wir nicht, wo es schön und noch schöner sein könnte…

Bahia de Los Angeles

Den ersten Blick auf die inselreiche Bucht der Bahia de Los Angeles erhascht man schon bei der Anfahrt über die # 12 von einem vorstehenden Hügel aus, bevor die Straße zum Meer hin abtaucht. Die wenigen Häuser machen sich wie Punkte aus, dagegen sind die Inseln massig, manche weiß getüncht vom Kot der Seevögel. Nach einer kurzen und eher unerquicklichen „Stadt-“Rundfahrt durch Bahia des Los Angeles passieren wir die diversen Campos im Norden der Stadt bis zu La Gringa, einem Schutzgebiet für Meeresschildkröten. Verwirrenderweise ist der Strand grobkiesig, so dass er als Brutstrand eigentlich ausscheidet? Man darf unterhalb der Kieskante kostenlos campen, während der Wind stetig und kräftig pfeift. Andere berichten, sie hätten hier Delfine, Schildkröten und Rochen gesehen, was uns leider nicht beschert ist, dafür ein Coyote und ein grandioser Sonnenuntergang mit fast schon unwirklichen Farben.

Bahia Manuela

Die mit einer Handvoll temporär genutzter Behausungen nahezu menschenleere Bahia Manuela empfängt uns am Abend zuvor mit einem furiosen und nahezu unwirklich feurigen Sonnenuntergang. Am nächsten Morgen zieht nach einem klaren Sunrise eine Nebeldecke auf, die unter der Kraft der Sonne bis 10 Uhr „verdampft“. Statt zu fahren (unser Gefährt ist zu schwer und hoch für die z.T. schräge Piste), laufen wir entlang der 4 x 4 Fahrspuren in festem Sand zum verlassenen Leuchtturm und hinab zur wunderschönen Bucht, an deren Ende der imposante Sea Arch liegt. Um zu der kleinen Seelöwen-Kolonie hinter dem Arch zu gelangen, folgt man dem Pfad über die Hügel. Leider reagieren die Sea Lions auf uns – und unsere Hündin – scheu und flüchten ins Wasser. Danach schauen sie uns zwar neugierig im Wasser treibend an, kehren aber nicht auf ihre Sonnenplätze zurück. Wir beobachten die verbliebenen Tiere ausgiebig in der herrlichen Naturkulisse. Den Blas von Walen sehen wir leider nicht, auch keine Delfine, nur zwei Fischkutter.

Links zu den besten Fotos, Infos und Beschreibungen zu den

Stränden und
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Saline Valley Dunes [Death Valley National Park]

Saline Valley Sand Dunes - Saline Valley, Death Valley Nationalpark - Californien

Weiße Dünen

Die Saline Valley Dunes liegen im Herzen des Saline Valleys, das zum Death Valley National Park, California, gehört. Wer sie erreichen möchte, muss eine sehr lange Anfahrt über gut präparierte, aber sehr harte und ruppige Dirt Roads auf sich und sein Auto nehmen (4 x 4, High Clearance). Der Sand, aus dem die Saline Valley Dunes bestehen, ist sehr hell, bei entsprechendem Lichteinfall fast weiß. Die Kämme sind nicht besonders hoch und sporadisch mit hart gesottenen Sträuchern bewachsen, aber der feine, dicht gepackte Sand bildet fotogene, sehr verschiedenartige Wellenmuster. Es lohnt sich, in den Sandhügeln auf Erkundungstour zu gehen, solange man Lust und Laune hat. Eingefasst werden die Dünen von den Bergkämmen, die das Saline Valley umschließen, ein augenfälliger Kontrast aus fast weißen Dünen und schwarz-braunen Bergen. In der Ferne sind die drei Palmengruppen der Saline Valley Hot Springs zu sehen, die auf einer weißen, großen, rundlichen Travertinfläche sitzen.

Auszug aus dem Reisetagebuch: Wir sind vor Aufregung schon früh wach, denn heute geht’s ins Saline Valley, das seit drei Jahren ganz oben auf unserer Wunschliste steht. Wegen bisher miserabler road conditions im Death Valley National Park haben wir jedoch bislang stets Abstand davon genommen. Wir setzen den Camper ab und sitzen um 9 Uhr im weich gefederten Dodge (entlüftete Airbags) Richtung Saline Valley. Bis ca. 12:00 Uhr legen wir einen Stopp an den ehemaligen Salzgewinnungsfeldern des Saline Lakes ein,  eine unwirkliche und unwirtliche Landschaft. Hier wurde früher Salz abgebaut und dafür eigens eine Seilbahn eingerichtet. Ruinen der hölzernen Pfähle sind heute noch vorhanden.

Für die Saline Valley Sand Dunes nehmen wir uns fast 1,5 h Zeit, denn die sehr hellen, fast weißen Dünen sind nahezu unberührt und bieten etliche, schön geschwungene S-Grate ohne Fußspuren. Da die Sonne bereits sehr hoch steht, sind die Wellenmuster nicht in jeder Richtung ausgeprägt und wir müssen etwas mit der Fotorichtung experimentieren. Ein kleines, aber extrem attraktives Dünengebiet inmitten des gewaltigen Panormas des Saline Valleys mit seinen umgebenden Bergen.

Lage

Die Eureka Dunes liegen in einem Teil des Death Valley National Parks, das nur zu erreichen ist, wenn man den National Park verlässt und „außen herum“ wieder hineinfährt.

Unsere Bewertung

Attraktivität: *****
Foto-Optionen: *****
Aufwand: ****

Anfahrt

2 WD

GPS-Daten

xxx

Bildergalerie

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Eureka Dunes [Death Valley National Park]

Eureka Sand Dunes - Death Valley Nationalpark - California

Die höchsten Dünen Kaliforniens

Die Eureka Dunes liegen im Norden des Death Valley National Parks und vereinen zwei Superlative: Es sind die höchsten Dünen im Park und es sind die am wenigsten besuchten. Kein Wunder, um sie zu erreichen, muss man eine sehr weite Anfahrt von Big Pine oder dem Ubehebe Crater auf sich nehmen. Teile davon sind geteert, Teile Improved Dirt Roads, aber die letzten 10 Meilen beanspruchen Mensch und Maschine in der Regel mit üblen Washboards (Wellblech). Ist man aber erst einmal am Fuße der ockerfarbenen Dünen angekommen, kann die Entdeckungstour beginnen. Es gibt keine vorgefertigten Wege, man darf überall durch das große Dünengebiet laufen soweit man möchte. Das erste Dünenfeld beherbergt die höchsten „Sandhaufen“. Hat man diese Giganten passiert, erstreckt sich dahinter ein Feld niedrigerer, aber dafür viel formenreicherer Dünen, die optisch die attraktiveren sind. Aufgrund der Ausrichtung und des Sonnenverlaufs empfiehlt es sich, morgens die Ostseite zu erkunden, im Norden zu queren, so weit Ihre Füße Sie tragen wollen (wir laufen ca. 4 km in eine Richtung), und auf der Westseite zurückzulaufen. Die Westseite sammelt Extra-Pluspunkte durch feinen, schwarzen Lavasand, der sich an den Flanken in Mustern ablagert und die Dünen wie „bemalt“ aussehen lässt. Das gesamte Areal ist rudimentär erschlossen (eine alte Pit Toilet), das Übernachten vor Ort ist erlaubt (drei Picknick-Bänke).

Link zu den besten Fotos, Infos und Beschreibungen zu den Eureka Dunes (USA, California):
beitrag_eureka_dunes_1
beitrag_eureka_dunes_2

Auszug aus dem Reisetagebuch: Wir haben eine Strecke von über 100 Meilen zu den Eureka Dunes auf dem Plan – ohne jede Tankmöglichkeit. Die Strecke ist bis ca. 10 Meilen vor den Dünen geteert, so dass die 51 Meilen weniger erschreckend ausfallen als die bloße Zahl. Allerdings geht es erneut stetig bergauf. Sind eigentlich alle Ziele im Death Valley nur über einen vorherigen Pass zu erreichen?!

Für Abwechslung sorgen die Joshua Flats der Piper Mountain Wilderness, wo regelrechte Wälder aus kompakten Joshua-Trees (Yucca brevifolia) wachsen. Die struppigen, baumähnlichen Palmlilien sind zwar kleiner als ihre Vettern z. B. im Joshua Tree National Park, aber dafür sehr vital und mit Unmengen an Nachwuchs zu ihren Füßen perfekt für die Zukunft gerüstet. Da das Fotografieren der botanischen Besonderheiten viel Zeit frisst, erreichen wir die mächtigen Eureka Dunes im nordwestlichen Zipfel des Death Valley National Parks erst ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang.

Es sind acht weitere Autos da. Wir schnappen uns die beiden Kameras und stapfen zu Fuß an der Westseite der Dünen entlang. Das Licht ist hervorragend, denn die Golden Hour lässt die Wellenmuster deutlich hervortreten. Leider geht die Sonne viel zu schnell unter. Mal sehen, was wir in der knappen Zeit an Bildern einfangen konnten? Aber glücklicherweise ist morgen auch noch ein Tag, und wir können hierbleiben! Rund um den Haupt-Parkplatz haben sich bereits zwei Camper eingerichtet. Ein Stück weiter finden wir ein Park-Rondell, das mit zwei französisch sprechenden Familien in ihren Zelten besetzt ist. Da wir heute keinen Bedarf an Generatorstrom haben und zur Spezies „Superleise“ zählen, stellen wir uns dezent seitlich dazu.

Obwohl wir am Vorabend ohne Heizung auskommen, zeigt das Thermometer am Morgen 35 °F im Camper! Sand speichert keine Wärme, das wird uns wieder mal deutlich auf die Gänsehaut geschrieben. Wir stehen auf, als sich die Sonne bereits über die Bergkämme des gegenüberliegenden Talrands schiebt, die Dünen aber noch im Graudunkel lässt. In Vliespullis, Mützen und Handschuhen starten wir auf Dünen-Safari. Keine fünf Minuten später schiebt sich die Sonne über den uns zugewandten Grat. Perfektes Timing.

Der Aufstieg auf die Eureka Dunes ist eine anstrengende und bald auch schweißtreibende Angelegenheit, denn der auf flachen Strecken feste Sand wird auf den steileren Kuppen butterweich. Ein Schritt vor, einen halben zurück. Mütze und Handschuhe sind nach wenigen Höhenmetern passé, Pulli und Vliesjacke wandern alsbald um die Hüfte, wir schwitzen sogar die T-Shirts durch.

Die Dünen sind eine Wucht. Schöne Sandmuster, scharf gezogene Grate, eingestreute Muster in Schwarz. Wir sind rundum begeistert! Wie so viele Menschen sprechen uns Dünen einfach mit ihrer Klarheit, ihrer Geradlinigkeit und ihrer ruhigen Ausstrahlung an. Nachdem wir auf den Dünenkämmen den Panorama-Rundum-Blick über das rund acht Quadratmeter große Dünenfeld in allen Facetten ausgekostet haben, steigen wir auf der Südseite zum Talgrund ab.

Ich entscheide mich dabei fürs Rutschen, nutze die Vorder- und Rückseite meiner Jacke als Sitzfläche und robbe die Düne hinab. Richtig rutschen geht leider nicht… Als ich eine sichtbare Menge Sand vor mir herschiebe, beginnt es zu dröhnen. Ich habe das berühmte Grollen der Eureka Dunes hervorgelockt! Dieser Ton der Dünen wird wissenschaftlich untersucht, wie wir in einer Fernsehreportage erfahren haben. Spielerisch auf dem Hosenboden rutschend, geht doch so manches leichter als mit trockener Wissenschaft?! Das Reiben der Sandkörner erzeugt die Schwingungen, die unsere Ohren als Ton wahrnehmen.

Unten angekommen, laufen wir ein gutes Stück weiter in Richtung des südlichen Areals kleinerer Dünen. Hier bekommt H.P., was er schon lange sucht: eine s-förmige Dünenkante ohne Fußspuren. Eine perfekte Wellenlinie, schwungvoll und austariert. Rundum zufrieden, aber ausgepowert, laufen wir zu Füßen der Eureka Dunes zum Camper zurück: 9 km Roundtrip und 210 Höhenmeter zur höchsten Dünenspitze.

Lage

Die Eureka Dunes liegen in einem Teil des Death Valley National Parks, das nur zu erreichen ist, wenn man den National Park verlässt und „außen herum“ wieder hineinfährt.

Unsere Bewertung

Attraktivität: *****
Foto-Optionen: *****
Aufwand: ****

Anfahrt

2 WD

GPS-Daten

xxx

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